Produkt des Monats Mai

Sonnenglas

Grüne High-Tech Technologie verpackt in einem nostalgischen Einmachglas. Das ist das Sonnenglas®.

Das Prinzip dieser Solarlampe ist simpel und geradezu genial: das Sonnenglas® speichert während des Tages Energie, die es dann nachts in Form von Licht wieder abgibt. Diese Methode der Lichterzeugung ist nachhaltig, stellt einen einfachen Weg dar, umweltbewusst zu leben und macht einfach Spaß.

Das Sonnenglas® ist mit LED-Leuchten ausgestattet, die über Solarzellen im Deckel aufgeladen werden. Wenn Du es in die Sonne stellst, werden die LED-Akkus aufgeladen und spenden dann für viele Stunden weiches, trotzdem helles und nicht blendendes Licht.

Das Sonnenglas® ist ideal als Gartenlampe, für den romantisch gedeckten Tisch, Grillpartys, Camping, zur Dekoration, zum Essen im Freien… einfach für alle Outdoor-Aktivitäten, bei denen Du nach Sonnenuntergang eine gemütliche, idyllische Abendstimmung erzeugen möchtest.

Nicht nur das Glas ist transparent – die Produktionsbedingungen sind es auch:

Das Sonnenglas® ist ein echtes Fair-Trade Produkt aus Südafrika: Es wurde entwickelt als vollwertige Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung.Das Sonnenglas® hat bisher über 55 Vollzeit-Arbeitsplätze für zuvor arbeitslose Männer und Frauen aus Alexandra und Soweto geschaffen; sie stellen es zum Großteil in Handarbeit her. Das garantiert höchste Qualität und lange Lebensdauer.

Produkt des Monats November

 

Herrnhuter Sterne

Als anerkanntes Fachgeschäft für Herrnhuter Sterne führt der F(lair)-Weltladen-Lüttringhausen Sterne für drinnen (aus Papier) und draußen (aus Kunststoff) in allen lieferbaren Größen.

Das besondere Licht der Herrnhuter Sterne

Herrnhuter Sterne verbreiten ein heimeliges Licht. In vielen Familien sind sie seit vielen Jahrzehnten verbreitet. Sie waren eines der vielen Symbole der Einheit Deutschlands. Ein Produkt aus der DDR, das in christlichen Familien und Kirchen auch im Westen in Ansehen stand. Seit ein paar Jahren verdrängen die Herrnhuter Sterne sogar die grellen und aufgeregten Lichtkaskaden während der Advents- und Weihnachtszeit in den Einkaufsstraßen, in Remscheid zunächst in Lüttringhausen, danach auch auf dem Markt und der Alleestraße in Remscheid-Innenstadt.


Die Geschichte von Herrnhut und der Herrnhuter Sterne

1722 gewährte Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf auf seinem Gut Berthelsdorf in der Oberlausitz mährischen Glaubensflüchtligen Asyl. Wie im gesamten Habsburger Reich wurden auch in Böhmen und Mähren evangelische Christen durch die Gegenreformation verfolgt. Einige von Ihnen wanderten deshalb ins nahe lutherische Sachsen aus. Die Ansiedlung der ersten beiden Familien legte den Grundstein für die schnell wachsende Siedlung Herrnhut, ganz in der Nähe von Gut Berthelsdorf.

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf gründete in Herrnhut die Brüder-Unität neu, eine christliche Gemeinschaft, die Mitte des 15. Jahrhunderts aus der böhmischen Reformation heraus entstanden war. Die Brüder-Unität hat kein eigenes Bekenntnis. Sie bekennt mit den anderen Kirchen Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland. Die Brüder-Unität legt einen besonderen Akzent auf ihr Gemeindeleben. Die Mitglieder kennen sich persönlich und versuchen sich in allen Lebenslagen gegenseitig zu stützen. Die internationale Ausstrahlung in fünf Kontinenten macht die Brüder-Unität für viele attraktiv und erweitert ihren Horizont. Bis heute gehören viele ihrer Mitglieder zugleich auch der evangelischen Kirche an.

Bekannt ist die Brüder-Unität unter anderem für die Herausgabe der Losungen, einem seit 1731 in ununterbrochener Folge erscheinenden Andachtsbuches, das für jeden Tag des Jahres zwei Bibeltexte und einen Liedvers oder ein Gebet enthält.



Der Ursprung aller Weihnachtssterne

Vor über 160 Jahren im Schoß der Herrnhuter Brüdergemeine entstanden, gilt der Herrnhuter Stern als Ursprung aller Weihnachtssterne. Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben der Herrnhuter Brüdergemeine. In den Internatsstuben lebten im 19. Jahrhundert vor allem Missionarskinder. Da in den Missionsgebieten die Lebensverhältnisse oft widrig waren, schickten die Eltern ihre Kinder, wenn sie das Schulalter erreicht hatten, in die Heimat zurück. Unter der Obhut der Brüdergemeine erhielten sie Erziehung und Bildung.



Das Schulwerk der Brüder-Unität

Das Schulwerk der Brüder-Unität genoss schon früh einen so guten Ruf, dass die Herrnhuter in überregionalen Anzeigen darum bitten mussten, Kinder keinesfalls unangemeldet in ihre Schulen zu entsenden. Die Schulen waren und sind Spiegelbild der Gesamtverfassung der Brüder-Unität und zeichnen sich durch die Einheit von religiöser, sozialer und naturkundlich-praktischer Erziehung und Bildung aus.



Ein Stern gegen das Heimweh

Das Zuhause ersetzen konnten diese Schulheime natürlich nicht. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit war die Trennung von den Eltern sehr schmerzhaft. So kam der Stern als Symbol für die biblische Geschichte ganz recht. Ein Erzieher nutzt den Stern im Mathematikunterricht als Vorlage, um ein besseres geometrisches Verständnis zu vermitteln. Er ließ die Internatskinder Sterne aus verschiedenen geometrischen Formen bauen und diese schmückten später damit Ihre Internatsstuben. Die ersten Sterne trugen dabei die Farben weiß /rot - weiß für die Reinheit und rot für das Blut Jesus Christus. Fortan bastelten die Kinder stets am 1. Sonntag im Advent ihre Sterne und trugen damit diesen Brauch in ihre Familien.



Produkt des Monats Juli


Merida Orange

 


Fruchtiger Orangensaft aus fair gehandeltem Orangensaftkonzentrat

Viva um Brasil mais justo! ...für ein gerechteres Brasilien!

Die aufstrebende Wirtschaftsnation Brasilien macht mit Großereignissen wie den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf sich aufmerksam. Doch die soziale Ungleichheit ist weiterhin groß. Vielen Menschen ist es noch nicht gelungen, sich aus der Armut zu befreien. Der Faire Handel eröffnet den Kleinbauern von COOPEALNOR neue Möglichkeiten. Mit der Fair-Trade-Prämie stellen sie z.B. ihre Produktion auf Bio um und bauen eine eigene Verarbeitung auf.

 

Über den Partner  COOPEALNOR
(Cooperativa Agropecuária Mista do Litoral Norte da Bahia)

Die Kleinbauern profitieren meist nicht davon, dass Brasilien das weltweit wichtigste Exportland von Orangensaftkonzentrat ist. Gewinner dieser Entwicklung sind Plantagenbesitzer und Hersteller von Saftkonzentrat. Eine faire Alternative ist Orangensaftkonzentrat, das im Auftrag von Kleinbauern-Kooperativen wie COOPEALNOR hergestellt wird. Die Kleinbauern ernten die Orangen, erhalten einen höheren Preis durch den Fairen Handel und ihre Kooperative lässt die Früchte verarbeiten. Im Auftrag von COOPEALNOR wird das Saftkonzentrat im Betrieb Tropfruit im Nachbarstaat Sergipe hergestellt. So kann die Herstellung zurückverfolgt werden – von der Orange bis zum Saftkonzentrat. Zudem bleibt so ein höherer Anteil des Mehrwertes bei unserem Partner, denn er vermarktet das Saftkonzentrat.

Die Produzentinnen und Produzenten

Die Mitglieder von COOPEALNOR leben alle in den beiden Regionen Litoral Norte und Agreste Bahiano im Bundesstaat Bahia. Der Anbau von Obst und Zitrusfrüchten hat dort eine lange Tradition. Die Mitglieder gehören im brasilianischen Kontext zu den kleinen bis mittelgroßen Produzenten. Die Hälfte der Mitglieder verfügt über zwei bis zehn Hektar Land, auf dem in erster Linie Orangen, Maracuja und Kokos gedeihen. Daneben werden Mais, Bohnen und Maniok für den Eigenbedarf und den Verkauf auf dem lokalen Markt angebaut. Im Durchschnitt haben die Mitglieder rund 14 Hektar Land.

Produkt des Monats

Duftseifen

Das Palam Rural Center in Indien ist Produzent einer Serie von Seifen.

6 Duftnoten bieten wir durch unseren Partner GEPA in Wuppertal an: Kokos, Lavendel, Niem, Orange, Rosé und Sandelholz. Die Seifen enthalten ausschließlich vegane Bestandteile. Sie werden mit hochwertigen Pflanzenölen im Palam Rural Center in Tamil Nadu (Indien) liebevoll per Hand hergestellt. Die Verwendungsdauer ab Öffnung der Seife beträgt 24 Monate.

 

Palam Rural Center           ....  hier

Das Gepa Seifenangebot  ....  hier

 

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